1.FC Magdeburg
Erfolge
- Gewinner des Europapokal der Pokalsieger 1974
- DDR-Meister 1972, 1974, 1975
- DDR-Vizemeister 1977, 1978
- FDGB-Pokalsieger 1964, 1965, 1969, 1973, 1978, 1979, 1983 (Rekord-Pokalsieger, zusammen mit Dynamo Dresden)
- FSA-Landespokalsieger 1993, 1998, 2000, 2001, 2003, 2006, 2007, 2009 (Rekord-Pokalsieger)
Der FCM gilt als absolute Pokalmannschaft, was die sieben DDR-Pokalsiege, acht Landespokalsiege, der Europapokalsieg von 1974 und mehrere Juniorenpokalsiege, wie der DFB-Pokal der A-Junioren von 1999, beweisen. Der 1. FC Magdeburg hat bisher nur zwei seiner achtzehn Finalspiele verloren, beide im Landespokalfinale gegen den Halleschen FC.
Seit März 2009 tragen die Spieler des 1. FC Magdeburg für die drei DDR-Meistertitel von 1972, 1974 und 1975 einen Meisterstern auf dem Trikot.
Der 1. FC Magdeburg hat eine lange Fantradition. Schwankte der Zuschauerschnitt aufgrund der sportlichen Entwicklung des Vereins in den letzten 40 Jahren deutlich, so konnte sich der Verein – abgesehen von den Jahren nach der politischen Wende – meistens auf eine große Anzahl treuer Anhänger verlassen. Bei den meisten Auswärtsspielen sind mehrere hundert Schlachtenbummler dabei, bei Derbys und entscheidenden Spielen kann deren Zahl auf mehrere Tausend ansteigen. Anlässlich der Regionalliga-Begegnung bei Eintracht Braunschweig in der Saison 2007/08 waren es nach Angaben des Gastgebers über 5.000 Magdeburger. Der Rekord an Auswärtsfahrern stammt aus DDR-Zeiten und wurde beim Pokalfinale 1983 in Berlin gegen den FC Karl-Marx-Stadt aufgestellt. Damals bevölkerten 25.000 FCM-Fans die Ränge des Stadions der Weltjugend.
Seit der Eröffnung des neuen Stadions ist der Fanblock zweigeteilt. Ein Teil steht im Eckblock Nummer zwei, der Stehplätze aufweist. Die ultraorientierten Fans um die Blue Generation hingegen wollten sich nicht in die Ecke des Stadions drängen lassen und haben sich für Block vier (auf Grund der ursprünglich geplanten Bezeichnung der Blöcke in Fankreisen auch Block U genannt, wobei das U auch für Ultras steht) als ihren Standort entschieden, um von dort die Mannschaft sowohl lautstark als auch optisch durch Choreographien zu unterstützen.